Angkor Wat – Besichtigung, Geschichte, Bauweise

Angkor Wat – Besichtigung bei Sonnenaufgang

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Trotz Dunkelheit ist die Straße von Siem Reap nach Angkor Wat bereits am frühen Morgen stark befahren. Die meisten Touristen lassen sich im Tuk-Tuk zu Angkors und Kambodschas berühmtesten und größten Tempel chauffieren. Andere wiederum radeln die fünf Kilometer lange Strecke vom Stadtzentrum nach Angkor Wat. Und alle haben es eilig, wollen pünktlich zum Sonnenaufgang zwischen 5.00 und 5.30 Uhr am Tempel sein.

Noch aber ist es dunkel. Tuk-Tuk-Fahrer laden ihre Gäste am Parkplatz vor Angkor Wat ab. Touristen strömen mit Taschenlampen über den von Naga-Balustraden flankierten Dammweg (Naga = Mythologische Schlangen). Links und rechts der bis zu 190 Meter breite, mit Wasser gefüllte Graben. Weiter geht es bis zum großen Seerosenteich, wo sich die meisten Touristen versammeln, um auf den Sonnenaufgang vor der Kulisse der fünf lotusförmigen Tempeltürme zu warten. Für die Einheimischen bedeutet das morgendliche Spektakel eine hervorragende Einnahmequelle. Als "Tiger Woods" oder "007 Mary" versuchen sie, die Besucher zu ihren gleichnamigen Kaffee-Buden zu locken.

Und dann wird es urplötzlich hell. Eben noch vollkommene Dunkelheit, wenige Minuten später ein rosa eingefärbter Himmel, im Vordergrund die jetzt deutlich erkennbaren Silhouetten der fünf Tempeltürme. Die Kameras klicken, in Angkor Wat erwacht ein neuer Tag.

Geschichte von Angkor Wat

Angkor Wat wurde Anfang/Mitte des 12. Jahrhunderts unter König Suryavarman II. als Staatstempel in Yasodharapura, einer der früheren Hauptstädte des Khmer Reiches, errichtet. Ursprünglich war Angkor Wat ein hinduistischer Tempel und Vishnu geweiht, im späten 13. Jahrhundert jedoch wandelte sich das Bild: Aus Angkor Wat wurde ein buddhistischer Tempel.

Die Bauweise

Die gesamte Tempelanlage misst inklusive Wassergraben rund 1,95 Quadratkilometer. Die Gebäude wurden aus Sandstein gebaut. Hauptmerkmal von Angkor Wat sind die fünf Türme, die die Form von Lotusblüten haben. Der von einer Außenmauer umgebene Tempelkomplex wurde einst als Tempelberg konzipiert und besteht aus insgesamt drei Ebenen. Bemerkenswert in Angkor Wat sind die zahlreichen Flachreliefs und in Stein gemeißelten Abbildungen von Apsara Tänzerinnen, Episoden aus der hinduistischen Mythologie und Kriegen.

Angkor Wat weist mehrere Besonderheiten auf: Erwähnenswert sind zum einen der nach Westen hin ausgerichtete Eingang sowie die Anordnung der Flachreliefgalerie entgegen dem Uhrzeigersinn. Da die genannten Richtungen symbolisch auf den Tod deuten, ist darauf zu schließen, dass Suryavarman II. Angkor Wat als gewaltigen Grabkomplex errichtet haben muss.

Angkor Wat als Nationalsymbol

Angkor Wat ist weltweit bekannt und gilt als Nationalsymbol Kambodschas. Abbildungen des Tempels befinden sich auf kambodschanischen Banknoten (Landeswährung: Riel) sowie auf der Nationalflagge.

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  • Hi, ich bin Gudrun, Redakteurin, Anfang 50, lebe in Berlin, liebe Südostasien und schreibe für dich klick-kambodscha.de. In meinem Online-Reiseführer erfährst du alles, was du für deinen Kambodscha-Urlaub wissen musst. Ich wünsche dir eine tolle Reise! Schön, dass du hier bist!

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